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9 Wege um bei Google Ads Geotargeting zu nutzen

Geotargeting optimiert Google Ads durch Standort-, Wetter- und Wettbewerber-Targeting, steigert Conversion-Rates und reduziert Streuverluste effektiv.
26.02.25

- Geotargeting steigert Anzeigenrelevanz durch präzise Standortauswahl
- Erweiterte Taktiken wie Wetter- und Wettbewerber-Targeting erhöhen ROAS
- Geofencing und lokale Bestandsanzeigen fördern Ladenbesuche und Verkäufe

Geotargeting ist eine essenzielle Technik, um Online-Werbung gezielt auszusteuern und Streuverluste zu minimieren. Werbetreibende können Anzeigen je nach Standort der Nutzer anpassen und dadurch relevantere Werbebotschaften platzieren. Neben grundlegenden Methoden wie der Ausrichtung auf Länder oder Städte gibt es fortgeschrittene Taktiken, die den Erfolg von Kampagnen erheblich steigern. Search Engine Land nennt neun Strategien mit zahlreichen Bespielen, die Unternehmen helfen, ihre Anzeigen präziser auszurichten und die Performance ihrer Google Ads zu verbessern.

1. Länderspezifisches und regionales Targeting
Die einfachste Möglichkeit, Anzeigen geografisch auszusteuern, besteht darin, gezielt bestimmte Länder oder Regionen zu bewerben. Dies ist besonders sinnvoll für Unternehmen mit internationalem Geschäft oder solche, die in wirtschaftlich starken Gebieten stärker präsent sein wollen. Allerdings sollte bedacht werden, dass sich Kaufkraft und Nachfrage innerhalb eines Landes erheblich unterscheiden können.

2. Stadt- und Postleitzahlen-Targeting
Durch die Auswahl bestimmter Städte oder Postleitzahlen lässt sich die Zielgruppe weiter eingrenzen. Besonders für lokale Dienstleister, Immobilienunternehmen oder Gastronomiebetriebe ist diese Methode von Vorteil. Werbekampagnen können auf Kunden in einer bestimmten Stadt fokussiert werden, wodurch unnötige Klicks aus nicht relevanten Regionen vermieden werden.

3. Umkreis-Targeting
Mit dieser Methode werden Anzeigen Nutzern innerhalb eines festgelegten Radius um einen bestimmten Standort herum angezeigt. Dies ist ideal für Geschäfte mit physischer Präsenz, die Laufkundschaft ansprechen möchten, etwa Autohändler oder Fitnessstudios. Der Radius sollte sorgfältig gewählt werden, um weder potenzielle Kunden auszuschließen noch irrelevante Nutzer einzubeziehen.

4. Gebotsanpassungen nach Standort
Anstatt bestimmte Orte komplett einzubeziehen oder auszuschließen, können Unternehmen ihre Gebote je nach Standort variieren. In Regionen mit höherer Conversion-Rate können Werbebudgets entsprechend aufgestockt und in weniger erfolgreichen Gebieten reduziert werden. Dies hilft, Budgets effizienter einzusetzen und den Return on Ad Spend (ROAS) zu optimieren.

5. Targeting basierend auf Suchintention
Google Ads ermöglicht es, nicht nur Nutzer am gewünschten Standort zu erreichen, sondern auch jene, die sich für diesen Ort interessieren. Beispielsweise können Hotels in Paris Anzeigen für Nutzer in den USA schalten, die nach „besten Hotels in Paris“ suchen. Diese Strategie ist besonders für Tourismus, Bildungseinrichtungen und internationale Unternehmen von Bedeutung.

6. Gezielte Ansprache von Kunden in der Nähe von Wettbewerbern
Unternehmen können gezielt Kunden ansprechen, die sich in der Nähe von Konkurrenzgeschäften befinden. Ein Autohaus könnte beispielsweise Anzeigen für Testfahrten oder Rabatte ausspielen, sobald sich ein potenzieller Kunde in einem benachbarten Autohaus aufhält.

7. Wetterabhängiges Targeting
Die Anpassung von Anzeigen an aktuelle Wetterbedingungen kann den Erfolg einer Kampagne erheblich steigern. Ein Reiseanbieter könnte bei Schneefall gezielt Nutzer in kalten Regionen mit Angeboten für sonnige Reiseziele ansprechen. Diese Strategie funktioniert besonders gut für saisonale Produkte und Dienstleistungen.

8. Geofencing für hyperlokale Werbung
Mit Geofencing können Unternehmen digitale Grenzen um bestimmte Gebiete setzen und Nutzer in Echtzeit mit Werbung ansprechen, sobald sie diese betreten. Dies eignet sich hervorragend für Einzelhändler oder Veranstalter, die gezielt Kunden in unmittelbarer Nähe mit speziellen Angeboten locken möchten.

9. Lokale Bestandsanzeigen für Einzelhändler
Für stationäre Geschäfte bietet Google die Möglichkeit, Anzeigen mit Echtzeit-Informationen über die Verfügbarkeit von Produkten in bestimmten Filialen zu schalten. Dadurch wird nicht nur Online-Traffic generiert, sondern auch der Besuch im Laden gefördert. Ein Modehändler könnte beispielsweise Anzeigen mit dem Hinweis „Dieses Produkt ist in Ihrer Nähe verfügbar“ ausspielen.